
Der Klimawandel beschäftigt mich schon seit längerer Zeit. Und diesem Phänomen nur tatenlos zuzusehen, ist für mich zu wenig.
Der Entschluss, mit Hundertwasser das Rogner Bad Blumau zu realisieren, war seinerzeit der erste Schritt in die richtige Richtung. Nach dem Gebot Hundertwassers, "der Natur das zurückgeben, was wir ihr durch das Bauen widerrechtlich wegnehmen“, haben wir damals beispielsweise Bäume und Sträucher auf die Dächer gepflanzt.
Der zweite entscheidende Schritt war, ein Geothermiewerk zu errichten, um das Energie-Angebot der Mutter Erde unter unseren Füßen anzunehmen.
Angesichts der hitzigen, weltweit geführten Klimaschutzdiskussion über den CO2 Ausstoß können wir in Blumau ein ruhiges Umweltgewissen haben. Durch das Geothermiewerk ersparen wir der Region 4000 Tonnen CO2 Ausstoß pro Jahr - umgerechnet auf Autos wären dies 2700 Fahrzeuge weniger auf der Straße.
Wir alle sind zwangsweise mehr oder weniger kleine Klimasünder, nicht zuletzt wegen der vielen Kilometer, die wir auf unseren Straßen zurücklegen. Der Klimawandel und Hundertwasser, der heuer 80 Jahre alt geworden wäre, brachten mich auf die Idee, mit den Palmen das Symbol des Südens und des Meeres nach Blumau zu bringen.
Von Blumau bis ans nächste Meer, die Adria, sind es zirka 500 Kilometer, hin und zurück also 1000 Kilometer. Um die Sehnsucht nach dem Süden zu stillen, bietet das Rogner Bad Blumau das sauberste Meer, das es heute noch gibt - die Vulkania Quelle aus dem Urmeer - vereint mit dem Symbol des Südens, den Palmen.
Das ist Urlaub im weltweit klimafreundlichsten Ort - im Rogner Bad Blumau.
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