3. März 2009

Palmen im Rogner Bad Blumau


Experiment "150 Palmen"

Am 1. März 2009 war es soweit: Die mit einem Vlies gegen Kälte und Schnee geschützten Palmen wurden enthüllt - "der Vorhang fiel". Das von vielen angezweifelte Projekt zum Klimawandel, "Palmen im Rogner Bad Blumau", ist geglückt. Alle 150 Palmen haben überlebt. Der erste Palmengarten in Österreich wächst und gedeiht. Meine Freude darüber war sehr groß und ich möchte sie daher gerne mit Ihnen teilen.

Spezialangebot für 2 "Palmenfrühling" - Ihre Begleitperson nächtigt um die Hälfte

Das sonnige Klima der Südsteiermark und die Vulkania Heilquelle, das wärmste Thermalwasser Österreichs, verwöhnen Sie im Rogner Bad Blumau im Frühling unter Palmen. Buchen Sie den "Palmenfrühling" und Ihre Begleitperson nächtigt um die Hälfte,
4 Nächte (unter der Woche) bzw. 3 Nächte (Wochenende).
Buchbar ab sofort bis 30. April 2009. (Ausgenommen 3. bis 14. April)

20. Januar 2009

Finanz-, Klima-, Gas- und Energiekrise

Zurückkommend auf meinen letzten Newsletter vom 13.01.2009 „i waß nix“ – „i sieg nix“ – „i her nix“, erlaube ich mir, die drei Krisen aus meiner Sicht einerseits zu beleuchten und andererseits nicht tatenlos und gelähmt diesen Szenarien freien Lauf zu lassen.

Finanzkrise

Wie aus gut informierten Kreisen zu hören ist, wird das Desaster, das einige der hoch bezahlten Bankenmanager angerichtet haben, erst mit der Legung der Bankbilanzen 2008, welche in den nächsten Wochen zu erwarten sind, offenkundig. Dies vorbehaltlich, dass alle „Leichen“ auf den Tisch kommen.

Klimakrise

Neben den sonstigen Krisen darf der Klimaschutz nicht in Vergessenheit geraten. Denn wenn die Klimakrise schlagend wird, sind die Finanz- und Energiekrise “Peanuts“.
... doch es gibt nicht nur Negatives, sondern auch Positives zu berichten.

Gas- und Energiekrise

Die seinerzeitigen Absichten der zuständigen Politiker, die heißen Quellen in Blumau zubetonieren zu lassen, habe ich vorausschauend durchkreuzt. Dies macht das Rogner Bad Blumau auch bei tiefsten Temperaturen von den Gas- und Ölspekulationen unabhängig. Der gesamte Wärmebedarf wird von den heißen Quellen emissionsfrei von der Mutter Erde gespendet.

WWF Klimaschutz im Schlaf

Bis 31.12.2008 haben unsere Gäste mit ihrem Aufenthalt im Rogner Bad Blumau bereits 33.461 ha Regenwald = 67.000 Fußballfelder, gesichert.
Wir kommen dem Ziel, bis Ende Mai 50.000 ha oder 100.000 Fußballfelder zu sichern, immer näher. Der jährliche CO2-Ausstoß Österreichs von 91,1 Millionen Tonnen ist der Abholzung von 230.000 ha Regenwald gleich zu setzen.

50.000 Hektar kompensieren 22 % des CO2-Ausstoßes von Österreich.
Machen auch Sie Klimaschutz im Schlaf im Rogner Bad Blumau.
Mit jeder Übernachtung im Rogner Bad Blumau schützen Sie 2.500 m² Regenwald!

13. Januar 2009

Die Bad Blumauer Quellen

HEISS – NAHE – SAUBER – HEILEND

Klirrende Kälte hält derzeit Europa fest im Griff.

Die hoch bezahlten Politiker samt der Europäischen Union merken erst jetzt, durch den eingetretenen Schaden, was passiert, wenn Russland und die Gastransitländer auf Kosten des frierenden Europas Katz und Maus spielen. Wiederholungen nicht ausgeschlossen. Das Damoklesschwert schwebt über uns.



Es wurde der großen Abhängigkeit von russischer Energie mit „i waß nix“ – „i sieg nix“ – „i her nix“ tatenlos zugesehen.

Aber auch bei uns war es nicht viel besser, als so genannte „verantwortliche“ Politiker die heißeste und mineralhaltigste Quelle, die in Österreich je erschlossen wurde, einfach zubetonierten, um an diesem Ort in Bad Blumau eine Mülldeponie zu errichten.

Erst durch meinen Entschluss, das Rogner Bad Blumau zu entwickeln und unter tatkräftiger Mithilfe der Bad Blumauer Bevölkerung ist es gelungen, die seinerzeitigen Politiker von diesem Schildbürgerstreich abzubringen und die nachhaltig wertvollen Quellen zu nützen, anstatt stinkenden Müll in Bad Blumau zu stapeln.

Die heißen Quellen von Bad Blumau, ein Geschenk der Mutter Erde, werden jetzt vielfältig für Therapie sowie Wärmegewinnung und Stromerzeugung genutzt. So ist auch in der kältesten Winterzeit das Rogner Bad Blumau im gesamten Innenbereich sowie auch in den Außenbecken die wärmste Therme Österreichs – und dies alles ohne die Natur, auch bei den derzeit herrschenden Temperaturen, durch zusätzliches Heizen mit Öl oder Gas zu belasten.

Überwintern im kuschelig warmen Rogner Bad Blumau, z.B. mit dem Wochenangebot:

Wochenangebot

7 Nächte inkl. Halbpension
1x 4-gängiges Abendmenü inkl. Weinfolge
Kostenlose Teilnahme am Sportprogramm in kleine Gruppen
1 Flasche Sekt und Obst am Zimmer

ab € 755,00 pro Person für 7 Nächte im Doppelzimmer.

28. Oktober 2008

Wir machen Umweltschutz

Alle reden vom Umweltschutz - wir machen Umweltschutz

Seit Mai 2008, wo wir einen Vertrag mit dem WWF zur Rettung des Regenwaldes am Amazonas, unserer Klimaküche, abgeschlossen haben, konnten bis zum Stichtag 22. Oktober 2008

186.475.000 m² oder 27.295 Fußballfelder Regenwald vor der Abholzung gesichert werden.



Mit jeder Übernachtung im Rogner Bad Blumau werden 2.500 m² Regenwald unter Schutz gestellt. Ein Urlaubstag bei uns, einer von Relax Guide 2008 ausgezeichneten Anlage verbindet Erholung mit gleichzeitigem Umweltschutz.

Mit Jahresende 2008 bekommt jeder Gast einen Ausweis, wie viel Regenwald er durch seinen Aufenthalt bei uns gerettet hat.

7. Oktober 2008

Der Wassertemperatur

Die kalte Jahreszeit liegt vor der Tür.

Rogner Bad Blumau liegt in der Wassertemperatur und in der Raumwärme vergleichsweise im Indischen Ozean. Traumziele wie die Seychellen, Mauritius oder die Malediven vor Ihrer Haustüre!



Durch die Nutzung unserer starken Vulkania Quelle übertreffen wir im Innen- und Außenbereich unserer Wasserwelten mit 32°-36° Wassertemperatur den Indischen Ozean mit derzeit 30° Wassertemperatur bei weitem, ohne mit teuren Ölheizungen und CO2 Emissionen künstlich diese Werte zu erreichen. Unsere Mutter Erde liefert uns aus dem heißen Erdmantel, dem Ursprung der Vulkania Quelle, diese Möglichkeit.

Gepaart mit unserem prächtig gedeihenden Palmengarten kommen wir dem Süden immer näher.

HerbstGenuss

3 Nächte im Doppelzimmer
inkl. typisch steirischem 4-Gang-Menü
Steirischer Weinverkostung und
Vulkania Tresterpackung

ab € 395,00 pro Person für 3 Nächte.
Angebot gültig bis 23. November 2008

21. Mai 2008

Die Klimaschutzoffensive

2 Nächte + 2 Fußballfelder Regenwald
5 % Nachlaß auf die Pakete ReineFrauensache, WochenEnde, Midweek
bei einem Aufenthalt zwischen 01. und 30. Juni 2008

Am 9. Mai 2008 ist der Startschuß für die gemeinsame Klimaschutzoffensive des Rogner Bad Blumau und des WWF gefallen. Mit jedem gebuchten Zimmer unterstützt das Rogner Bad Blumau ein internationales WWF-Projekt für die Rettung des Amazonasregenwaldes gegen den Klimawandel. Innerhalb eines Jahres sollen auf diese Weise 50.000 Hektar Regenwald geschützt werden. Dies ist eine größere Fläche als unsere Bundeshauptstadt Wien hat (41.665 ha).



Jeder Gast, der im Rogner Bad Blumau nächtigt, erwirbt gleichzeitig pro Nacht eine Fläche Amazonasregenwald in der Größe eines Fußballfeldes, welche für ein Jahr auf seinen Namen unter Schutz gestellt wird.
Zum ersten Mal gibt es die Chance auf eine wirksame Rettung des Amazonasregenwaldes – vielleicht aber auch zum letzten Mal, warnt der WWF. Das hätte katastrophale Auswirkungen auf unseren Planeten. Die Zerstörung des tropischen Waldes ist schon jetzt für knapp ein Viertel der weltweiten CO2 Emissionen verantwortlich.
Das heißt, wenn unsere Gäste in Blumau ruhig schlafen und träumen, wächst gleichzeitig der Urwald im Amazonas.

Nach Ablauf eines Jahres, also im Mai 2009, erhält jeder Gast eine Urkunde aus welcher ersichtlich ist, welchen Anteil an den 50.000 Hektar Regenwald er durch seinen Aufenthalt im Rogner Bad Blumau im Schlaf geschützt hat.

Dazu ein passendes Zitat von Dom Helder Camara:

„Wenn einer alleine träumt, ist es nur ein Traum. Wenn viele gemeinsam träumen, ist das der Anfang einer neuen Wirklichkeit“

29. April 2008

Klimaschutzdiskussion


Der Klimawandel beschäftigt mich schon seit längerer Zeit. Und diesem Phänomen nur tatenlos zuzusehen, ist für mich zu wenig.

Der Entschluss, mit Hundertwasser das Rogner Bad Blumau zu realisieren, war seinerzeit der erste Schritt in die richtige Richtung. Nach dem Gebot Hundertwassers, "der Natur das zurückgeben, was wir ihr durch das Bauen widerrechtlich wegnehmen“, haben wir damals beispielsweise Bäume und Sträucher auf die Dächer gepflanzt.

Der zweite entscheidende Schritt war, ein Geothermiewerk zu errichten, um das Energie-Angebot der Mutter Erde unter unseren Füßen anzunehmen.

Angesichts der hitzigen, weltweit geführten Klimaschutzdiskussion über den CO2 Ausstoß können wir in Blumau ein ruhiges Umweltgewissen haben. Durch das Geothermiewerk ersparen wir der Region 4000 Tonnen CO2 Ausstoß pro Jahr - umgerechnet auf Autos wären dies 2700 Fahrzeuge weniger auf der Straße.

Wir alle sind zwangsweise mehr oder weniger kleine Klimasünder, nicht zuletzt wegen der vielen Kilometer, die wir auf unseren Straßen zurücklegen. Der Klimawandel und Hundertwasser, der heuer 80 Jahre alt geworden wäre, brachten mich auf die Idee, mit den Palmen das Symbol des Südens und des Meeres nach Blumau zu bringen.

Von Blumau bis ans nächste Meer, die Adria, sind es zirka 500 Kilometer, hin und zurück also 1000 Kilometer. Um die Sehnsucht nach dem Süden zu stillen, bietet das Rogner Bad Blumau das sauberste Meer, das es heute noch gibt - die Vulkania Quelle aus dem Urmeer - vereint mit dem Symbol des Südens, den Palmen.

Das ist Urlaub im weltweit klimafreundlichsten Ort - im Rogner Bad Blumau.

16. April 2008

Neuen Palmenhain



Ich habe vom 7. bis 10. April 2008 gemeinsam mit meinen Gärtnern über 150 Palmen mit Liebe und Freude gepflanzt. Und das ist kein Aprilscherz!

Zeit zum Leben - Zeit zum Staunen im neuen Palmenhain im Rogner Bad Blumau.

25. März 2008

Klimawandel


Die Palmenzeit beginnt im Rogner Bad Blumau - Der Süden ist ganz nah

Im Jahr 2008 wäre Meister Hundertwasser 80 Jahre alt geworden. Leider ist er am 19. Februar 2000 an Bord der Queen Elizabeth II, auf dem Weg zu unserem gemeinsamen Werk, ein Hundertwasser Resort auf Teneriffa zu gestalten, verstorben. So blieb das Projekt auf Teneriffa nur ein Traum.

Anlässlich seines 80. Geburtstages möchte ich Meister Hundertwasser im Besonderen im Rogner Bad Blumau gedenken. Hundertwasser war ein Verfechter dafür, die Natur zu mehren, deshalb wachsen auf unseren Dächern Bäume und Sträucher.

Der Klimawandel vollzieht sich schneller als wir annehmen. In den Niederungen bleibt kaum mehr Schnee liegen. Es gibt bei uns auch im Rogner Bad Blumau schon mehr Tropentage im Sommer als im Winter Frosttage. Wir haben bereits ein ähnliches Klima wie im mediterranen Raum vor 10 Jahren.

Dies brachte mich auf die Idee, im Sinne von Hundertwasser die Natur zu mehren und die Wahrzeichen der mediterranen Vegetation, die Palmen, als Vorläufer des Klimwandels im Rogner Bad Blumau anzusiedeln.

Zum 80. Geburtstag von Friedensreich Hundertwasser werde ich 150 Palmen aus der Gegend von Udine, welche auch frostbeständig sind, in Blumau als deutliches Zeichen des Klimawandels pflanzen. Wir haben damit nicht nur das reine Wasser eines Urmeeres aus der Vulkania Quelle, sondern auch den Flair mediterraner Vegetation im Rogner Bad Blumau vereint.

26. Februar 2008

Urlaubsglück mit grünem Gewissen

Rogner Bad Blumau ist Trendsetter

Mit der Investition in das Geothermiewerk in Blumau sind wir der Zeit voraus. Auf dem diesjährigen Kongress der Hoteliervereinigung in Innsbruck zeichnen internationale Experten – in Erkenntnis der katastrophalen Folgen der Klimaerwärmung (z.B. Kyrill, Paula, usw.) – den Weg, wie die Urlaubsdestinationen den Co2-Ausstoß verringern und zur Erhaltung der Umwelt einen Beitrag leisten können. Es wird auch der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger mit dem Ausspruch zitiert:

"LIVE GREEN AND HAVE FUN"

Im Rogner Bad Blumau wird es bereits vollzogen!



Die Mutter Erde gibt uns mit dem zukunftsweisenden Projekt des Geothermiewerkes dazu die Möglichkeit. Unser Urlaubsgast hat bereits ein grünes Gewissen, denn wir haben den CO2-Ausstoß auf null gesenkt.

- Der gesamte Wärmebedarf zur Beheizung, das heißt jeder Heizkörper, wird mit Erdwärme gespeist.
- Der gesamte Heizbedarf des Warmwassers in den Bädern, das warme Wasser zum Duschen und Waschen, kommt von der Mutter Erde.
- Die gesamte Wärme in den Schwimmbecken innen und außen speist unsere Vulkania Quelle.
- Die Stromversorgung wird zum Großteil mit dem Biostrom aus dem Geothermiewerk gespeist.
- Das Thermalwasser der Therme wird mit natürlichen CO2 angereichert, dadurch werden 26.000 kg Schwefelsäure p.a. zur Regulierung des ph-Wertes, mit allen Nebenwirkungen für Mensch und Natur eingespart.

Rogner Bad Blumau ist Trendsetter. Als einzige Therme in Österreich und Umgebung erzeugen wir Wärme und Strom, ohne die Umwelt zu belasten.

Ein grünes Urlaubsgewissen ist im Rogner Bad Blumau bereits ein sanftes Ruhekissen.

18. Dezember 2007

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Eine Familie aus unseren Stammgästen hat mir einen lieben Brief mit dem beiliegenden Bild ihrer Töchter Alexandra und Helena geschickt mit der Bemerkung, wie wohl sich die beiden im Rogner Bad Blumau gefühlt haben.



„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“

Ich möchte meinen Newsletter heute dafür verwenden, um Ihnen für Ihre Treue zu Rogner Bad Blumau herzlich zu danken. Als Einstand für das Jahr 2008 - in dem es 40 Jahre sind, seit ich mich 1968 selbständig gemacht habe - schenke ich Ihnen "my rogner" treuepunkte im Wert von 40 Euro. Einlösbar durch Vorzeigen des an Sie persönlich gerichteten heutigen Newsletters, bei einem Aufenthalt ab 2 Nächten vom 06.01.2008 bis 31.03.2008.

Ich hoffe, Ihnen hiermit eine Freude bereitet zu haben und zeichne mit den besten Wünschen für das Weihnachtsfest und alles erdenklich Gute für das neue Jahr!

28. November 2007

Hürde die Baugenehmigung

. Fortsetzung, Teil 5

„Die 2. Hürde der Quellengeschichte – und die Baugenehmigung“

Nachdem ich, als unverhoffter aber ernsthafter Investor, der steirischen Regierung präsentiert wurde, ist eine Gegenstrategie gegen Rogner mit massiven Interventionen der Nachbargemeinde Bad Waltersdorf, unterstützt von etlichen Landtagsabgeordneten, Hofräten und Angestellten der Landesregierung, eingeleitet worden.
Aber wieder hat man die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Diesmal war ich der Wirt. Ich hatte rund um die Quelle bereits Grundstücksoptionen im Ausmaß von ca. 40 ha mit 24 Bauern gesichert. Damit war eine geplante Ableitung des Thermalwassers nach Bad Waltersdorf ad absurdum geführt, weil dies nur mit meiner Zustimmung oder sprichwörtlich nur über meine Leiche erfolgen hätte können. Aber zum Sterben war ich trotz heftigster Interventionen nicht bereit.

Die Aktionen der Akteure waren somit ein Schlag ins Wasser, und das Wasser war sehr heiß: 110° C. Da haben sich so manche Akteure sprichwörtlich die Finger verbrannt.

Ein letzter Versuch, wenigstens das Grundstück der Bohrung für das Land zu sichern, ist ebenfalls gescheitert, weil dieser Grundbesitzer, Familie Posch, die Absicht des Landes, eine Thermenentwicklung zu verhindern, durchschaut und mir dieses letzte zur Verwirklichung der Therme erforderliche Grundstück verkauft hat. Damit war allen klar geworden, dass ich diesbezüglich nicht mehr zu „verhindern“ war.

Aber das Land Steiermark musste ja noch die Baugenehmigung zur Thermenentwicklung erteilen. Es wurden steirische Unternehmen, das Konsortium Ast-Porr eingeladen, ein Gegenprojekt zu meinem vorzulegen. Letztlich wurde ich mit dem Konzept Hundertwasser zum Sieger erklärt. Gegen Rogner mit dem Hundertwasser Konzept war dann kein Kraut mehr gewachsen. Die 1. Baugenehmigung wurde am 31.08.1993 erteilt.

Besichtigung des Baugeländes durch Friedensreich Hundertwasser und Familie Rogner.

13. November 2007

Hürde der Quellengeschichte

... Fortsetzung, Teil 4

„Die 1. Hürde der Quellengeschichte“

1979 – das große Heißwasservorkommen – 110°C heißes Thermalwasser, mit der mit Abstand höchsten Mineralisierung im Thermenland – wurde entdeckt.
Das Land Steiermark unter Landeshauptmann Dr. Josef Krainer wollte jedoch keine Therme in Blumau entstehen lassen. Die Landesregierung kaufte die Bohrung, ließ sie teuer mit Beton verschließen und hielt die Analyse des Wassers geheim. Aber die Landesregierung machte die „Rechnung ohne den Wirt“. Der Wirt war zu diesem Zeitpunkt der Gemeindesekretär Karl Semmler samt Blumauer Bürger und ihrer Hartnäckigkeit.
Am 25. Juni 1987 fand der erste Kontakt von Herrn Semmler und mir statt. Ich antwortete ihm: „Warmes Wasser gibt es fast überall, wenn man tief genug bohrt. Warum soll ich nach Blumau gehen? Blumau ist ein weißer Fleck auf der touristischen Landkarte. Verfallene Häuser, keine Infrastruktur, eine Abwanderungsgemeinde, wo sich kaum ein Tourist bisher verirrt hat.“ Aber Herr Semmler blieb hartnäckig (siehe auch mein Newsletter vom 23. Okt. 2007).

In der Zwischenzeit musste sich Herr Semmler von Seiten der Landesregierung einiges anhören. Z.B. vom Landes-, Bau-, Hofrat DI Josl: „Bei einer Baumeisterprüfung würden Sie mit Bomben und Granaten durchfallen, aber als Luftschlösserbauer kann ich Sie mir gut vorstellen“. Doch die meisten Gemeindebürger ließen sich nicht beirren und hielten zum Thermenprojekt. Semmler machte weiter und bombardierte die Landesverantwortlichen mit Petitionen und Bürgerversammlungen. Bis es auch dem Landeshauptmann zu blöde wurde und er - wohl in der Hoffnung, dass sich sowieso niemand finden würde, der in Blumau, einem dem Verfall ausgesetzten Dorf, privat eine Therme entwickeln würde – letztlich zusagte, eventuell eine Thermenentwicklung zuzulassen, wenn Semmler einen privaten Investor finden würde. Das war dann ich. Und es hat sich gelohnt, um die Quelle zu kämpfen! Die Energiepreise steigen und steigen und die Vulkania Quelle fließt und fließt und liefert uns umweltschonende Energie für innen und außen.
Anzeige am Manometer bei einem Auslaufversuch der Vulkania® Heilquelle


... Fortsetzung folgt ...

23. Oktober 2007

Die Quellengeschichte Rogner Bad Blumau

... Fortsetzung, Teil 3

„Die Quellengeschichte Rogner Bad Blumau“

Nachdem Friedensreich Hundertwasser per Handschlag in unser Projekt eingewilligt hatte, begann ein schier unendlicher Hürdenlauf, der seinen Ausgang in der Quellengeschichte von Blumau findet. Schon in den 70er Jahren hatte nämlich eine Tochterfirma der ÖMV, die RAG, von Waltersdorf bis Loipersdorf nach Lagerstätten für Erdgas und Erdöl gebohrt. Da es geologisch gesehen in der Erdgeschichte vor zirka 2 Millionen Jahren den so genannten „Blumauer Bruch“ gab, war diese Vermutung nahe liegend. Zirka 40 Vulkane waren zu jener Zeit in der Gegend aktiv - bei einem riesigen Vulkanausbruch ist sogar ein ganzes Binnenmeer bis weit in die ungarische Tiefebene ins Erdinnere abgesunken. Aus dieser Tiefe schöpfen wir auch als einzige Therme das wertvolle, heiße und unverfälschte Thermalwasser. Übrigens: Die Gegend um Graz ist damals am Ufer dieses Urmeeres gelegen.

Doch zurück zu den Bohrungen, die in Waltersdorf ihren Ausgang nahmen. 1.420 Meter tief wurde hier gebohrt, doch man fand nur warmes Wasser mit 68° Celsius und einer Schüttung von 22 Litern. Dann suchte man in Loipersdorf, doch auch hier stieß man in 1.177 Metern Tiefe nur auf warmes Wasser von 61° Celsius mit nur 4,5 Litern Schüttung. Dann kam Blumau an die Reihe – dort hat man sich auf eine Tiefe von 2.843 Meter vorgewagt und 110° Celsius heißes Wasser mit einer Schüttung von 60 Litern gefunden. Hier gab es also die stärkste Quelle – unglücklicherweise jedoch auch den ärmsten Bürgermeister.

In Waltersdorf wurde darauf eine Therme entwickelt und ebenso in Loipersdorf. Seinerzeit wurde übrigens ich von der steirischen Landesregierung eingeladen, die Therme Loipersdorf zu entwickeln. Ich lehnte dies wegen der zu geringen Schüttung ab. Daraufhin nahm das Land selbst dieses Unternehmen in Angriff. Als Trost, dass man ausgerechnet die stärkste Quelle in der Steiermark nicht entwickeln würde, versprach man der Gemeinde Blumau als wirtschaftliche Entwicklung die zentrale Mülldeponie der Steiermark. Die Quelle hingegen wurde auf ewiges Ruhen, hunderte Meter tief hoffnungslos zubetoniert.
Aber der sehr rege Gemeindesekretär von Blumau, Karl Semmler, samt Gemeindebürger, wollte keine Mülldeponie, sondern eine Therme mit der stärksten Quelle der Region realisiert wissen. Jahrelang wurde ich von Herrn Semmler regelmäßig traktiert, eine Therme zu entwickeln. Um ihn los zu werden, habe ich ihn in der Hoffnung, dass er sowieso keine Werte des Thermalwassers hat ersucht, diese Werte zu liefern. Daraufhin schickte er mir die Werte, die er hatte: 110° Celsius heißes Wasser mit einer sensationellen Mineralisierung. Da hat es bei mir geklingelt und der Entschluss ist gefallen – ich gehe nach Blumau.

Querschnitt der Bohrungen in Bad Blumau
...Fortsetzung der Geschichte folgt in meinem nächsten Newsletter ...

10. Oktober 2007

Das Projekt Blumau – ein Hürdenlauf beginnt

Friedensreich Hundertwasser hatte also in ein gemeinsames Thermenprojekt in Blumau eingewilligt. Als erste Reaktion darauf warf ich eine bereits fertige Planung „Bad Blumau“, welche auf ein steirisches Thermendorf mit Dreiseit-Höfen ausgerichtet war, in den Papierkorb. Die ursprüngliche Intention ging nämlich in Richtung meiner Bauerndörfer in Kärnten („Seeleitn“, „Schönleitn“, „Unterkirchleitn“, „Oberkirchleitn“, „Sonnleitn“), die ich bereits sehr erfolgreich umgesetzt hatte. Bei diesen Hoteldörfern trug ich alte, unbewohnte Holzbauernhäuser aus ganz Österreich ab und baute sie zu neuen Wohneinheiten für Touristen wieder auf. Unter Einbeziehung alter, traditioneller Baukultur ging die Idee davon aus, in Ferienregionen nicht höher zu bauen, als es die Vegetation vorgibt. Diese Vorhaben fanden weltweite Beachtung, und Regierungen von Bulgarien, Kuba bis Alaska luden mich in Folge ein, Tourismusprojekte in ihren Ländern zu entwickeln und zu bauen.

Nachdem Friedensreich Hundertwasser ja kein Architekt war, wurde ihm neben unseren Fachleuten der Architekt Peter Pelikan zur Seite gestellt, mit dem er zuvor schon einige Projekte realisiert hatte. Ein so großes Bauwerk kann man jedoch nicht am Reißbrett erfinden und planen. Daher musste zuerst ein Modell im Maßstab 1:100 und danach ein Ausführungsmodell im Maßstab 1:50 gebaut werden. Wochenlang und in hunderten Arbeitsstunden brachte Meister Hundertwasser dann alle seine Ideen und Details in dieses Modell ein. Im Mittelpunkt seiner Überlegung stand dabei eine Philosophie: Bauen im Einklang mit der Natur.

Die Modelle sind im Rogner Bad Blumau zu besichtigen.



... Fortsetzung der Geschichte folgt in meinem nächsten Newsletter ...

26. September 2007

Architektur ist nicht gleich Architektur

Wasser ist nicht gleich Wasser
Architektur ist nicht gleich Architektur


Von Beginn an war es mir ein Anliegen, Ihnen nicht nur mit Abstand beste Wasserqualität des Thermenlandes zu bieten, sondern auch eine weltweit einzigartige, warmherzige Architektur – eine dritte Haut des Menschen sozusagen. Mit Meister Hundertwasser ist mir das geglückt. Daher ist es mir auch ein Bedürfnis, Ihnen die Geschichte von Rogner Bad Blumau zu erzählen.

Die Geschichte beginnt mit einer Sekundenentscheidung. Ich hatte Friedensreich Hundertwasser zuvor nicht persönlich gekannt, war aber von seinen Werken fasziniert. Der Zufall wollte es, dass wir uns vor 15 Jahren im Wiener Schloß Schönbrunn begegneten. Ich fasste mir ein Herz, ging auf ihn zu und fragte ihn: „Meister Hundertwasser, ich habe ein hundert Grad heißes, hochwertiges Heilwasser für die Menschheit - machen wir gemeinsam ein Thermenresort im Einklang mit Mensch und Natur?“ Daraufhin sah er mir tief in die Augen, streckte mir seine Hand entgegen und sagte: „Machen wir es.“

Das war die Geburtsstunde Rogner Bad Blumau, wie es steht – lebt – und gedeiht.



„Erde & Wald über dem Kopf und Licht & Sonne kann man gleichzeitig haben.“
„Man ist stolz auf das gute Gewissen der Natur gegenüber im Rogner Bad Blumau.“
(Zitate aus der Hundertwasserrede zur TUI 25-Jahre-Jubiläumsfeier am 1. Dezember 1993 in der Stadthalle Hannover vor 2000 Journalisten und Tourismusfachleuten aus der ganzen Welt).


... Fortsetzung der Geschichte folgt in meinem nächsten Newsletter ...

12. September 2007

Nur das Original ist ein Original

Ich habe Sie mit meinen Newsletter ausführlich über die Qualitäten der Thermalquellen im Thermenland informiert.

Wir haben die heißesten, wir haben die ergiebigsten, wir haben die am höchsten mineralisierten Thermalquellen im Steirischen Thermenland!

Eine Therme bekommt das Prädikat: "Thermalwasser"

wenn 1.000 mg/l Minerale und eine Temperatur von 28° C erreicht wird. Unsere Thermalquellen übertreffen diese Vorgaben gleich mehrfach (siehe Newsletter 30.8.).
Einige Thermen müssen jedoch in den sogenannten Thermalbecken wegen zu geringer Ergiebigkeit normales Wasser hinzumischen und mit Öl- oder Gasbrennern zur gewünschten Temperatur aufheizen.
In den Becken sind demnach nicht Thermalwässer sondern Mischwässer.
Im Rogner Bad Blumau sind in allen Heilwasserbecken reines unverfälschtes Thermalwasser mit der vollen Wirkung der Mineralisierung vorhanden.
"Nicht immer ist das drinnen was draufsteht!"

Bei uns schon!

30. August 2007

Thermalwasser ist nicht gleich Thermalwasser



Rogner Bad Blumau hat 400.000 m² Park- und Grünflächen für seine Gäste zur Verfügung. 400.000 m² : 311 Zimmer = 1.286 m² Park- und Grünfläche pro Zimmer => jedes Zimmer hat so viel Park- und Grünfläche wie ein Einfamilienhaus.
Oder: 8.972 m² gedeckte Wellnessfläche : 311 Zimmer = 28,84 m² Wellnessfläche pro Zimmer oder z.B. zu jedem Zimmer kommt noch ein Wohlfühlzimmer im Wellnessbereich dazu.
Mit Fug und Recht können wir daher behaupten, etwas Besseres gibt es in Österreich nicht! Nehmen Sie das Beste, weil, wie heißt es so schön: "Weil ich es mir wert bin"

"Der Vergleich macht Sie sicher"

14. August 2007

Einfach zum Nachdenken

Wasser ist nicht gleich Wasser
Temperatur ist nicht gleich Temperatur
Entfernung ist nicht gleich Entfernung
Erholung ist nicht gleich Erholung




Noch dazu und oben drauf

keine Quallen - Algen - ölverpestete Strände - Hitze und ab und zu auch Brände

Vulkania See
Melchior Becken
Süßwasser Becken
Erholung ist nicht gleich Erholung

30. Juli 2007

Alle reden vom Umweltschutz - wir tun es

Ein reines Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen.
Alle reden vom Umweltschutz - wir tun es


Rund € 5,0 Mio. wurden in das Geothermiewerk investiert, um die Umwelt zu entlasten.

Fakten:

Vorher - Es wurden jährlich 1.521.426 Liter Öl verbraucht und mit 4.412.060 kg des Treibhausgases Kohlendioxid wurde die Umwelt in Bad Blumau belastet.

Jetzt - Mutter Erde ersetzt diese Belastung zu 100 % durch das Geothermiewerk und darüber hinaus werden noch 1.500.000 kW ÖKO-Strom p.a. aus der heißen Vulkania Quelle erzeugt. Eine weitere Entlastung der Umwelt wird durch das Werk mit der Erzeugung von natürlichem CO2 bewirkt. Das Thermalwasser der Therme wird mit natürlichem CO2 angereichert, dadurch werden 26.000 kg Schwefelsäure zur Regulierung des ph-Wertes, mit allen Nebenwirkungen für Mensch und Natur, eingespart.
Hier erfahren Sie mehr über das Rogner Geothermiewerk - CO2-Gewinnung, Strom- und Wärmeerzeugung